Kugelkirche, Außenansichten

Ostansicht mit vorgebauter Sakristei

3. Außenansichten

 

Auf abschüssigem Gelände ist die Kugelkirche  mitten in der Oberstadt gelegen (siehe Karte). Etwa auf gleicher Höhe zwischen Schloss und dem Niveau des Rathauses befindet sich auch die Lutherische Pfarrkirche St. Marien.

Es gibt mehrer Wege, sich der Kirche zu nähern:

Eine Route führt über die Sybelstraße, durch das Kalbstor und rechts die steile und enge (von Autos mit max. 2 m Breite befahrbare) Kugelgasse. Von hier aus kann man durch den Nordeingang (Bild 5) die Kirche betreten. Von hier, wenn man den Kopf in den Nacken legt, kann man gut den Dachreiter (Bild 3) mit der kleinen Glocke und den golden glänzenden Wetterhahn (Bild 4) sehen.

  Pünktlich zu jedem Gottesdienst erschallt das Glockengeläut: 

  • Glockengeläut
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Geht man ein Stück weiter, hier gibt es jetzt entlang der Kirchenmauer einen Handlauf (Bild 6), und biegt rechts ab, gibt es einen weiteren Eingang auf der Südseite des Gebäudes (Bild 18). Von hier kann man das Kugelhaus, das ehemalige Fraterhaus der Kugelherren, (Bild 17) gut übersehen. Geht man die dann etwas ansteigende Kugelgasse weiter nach halblinks, kommt man zum Lutherischen Pfarrhof. Blickt man immer mal zurück, ergeben sich schöne Aussichten auf die Kugelkirche (Bild 19), besonders im Frühling und Sommer, wenn die Blumen in den sehr gut gepflegten Vorgärten erblüht sind (Bild 20). Die Anwohner haben hier einen eigenen, etwas höher gelegen Zugang zu ihren Häusern.

Eine zweite Route führt über die Barfüßerstraße und das Gehrensgäßchen (eine steile Gasse mit einigen Treppenstufen und an den Hauswänden angebrachten Handläufen) in die Kugelgasse. Jetzt kommt man am Kugelhaus vorbei zur Kugelgasse und betritt die Kirche durch den Südeingang (Bild 18).

Man sollte den Kopf heben und das Maßwerk der Fenster auf sich wirken lassen (Bilder 8 bis 11). Jedes Fenster hat ein individuelle Ausführung. Die Symbolik wird in dem Kirchenführer erklärt.

An der Kirche müssen viele Steinmetze gearbeitet haben, es gibt verschiedene Steinmetzzeichen (Bilder 12 bis 15) an den Quadern der südlichen Außenwand. Auch sind die Löcher für die Kranzange, mit denen die Blöcke in Position gebracht wurden, zu sehen (Bilder 8 und 9). Zwischen den Sandsteinquadern sind in den Fugen, wie auf der Abbildung (Bild 9) ersichtlich, Schieferplättchen zur Ausrichtung eingelegt. Sogar die Reste einer Sonnenuhr sind erhalten (Bild 16).

Umrunden kann man die Kugelkirche nicht, die Westseite ist zugebaut und nicht zugänglich.

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